Montag, 9. Januar 2012

PAoL-Mitglied beschimpft cL-Herausgeber Norbert Jos Maas
"Der Herr beweist jeden Augenblick seine Abnormität"

Auch im benachbarten Parkinsonforum PAoL wird immer wieder über das Thema "Normalität" diskutiert. Nachdem ein Mitglied an die von mir wieder aufgegriffene "Krüppel-Bewegung" der 70er und 80er Jahre erinnert hatte (natürlich vergaß er dabei nicht zu erwähnen, dass der chronischLEBEN-Herausgeber Norbert Jos Maas  "gehasst" wurde und noch heute "nicht ganz ohne Grund verhasst ist", meldete sich reflexartig ein weiteres PAoL-Mitglied zu Wort. Robert K. bezeichnete mich als "abnormal"

PAoL-Mitglied Robert K. charakterisiert den cL- Herausgeber Norbert Jos Maas
(zum Thema "Was ist schon normal")

"Der Herr beweist jeden Augenblick seine Abnormität."

Wer es nicht wissen sollte: Die Bezeichnung "Abnormität" bezeichnet nicht etwa wertfrei ein "nicht normal sein". Es wertet - und zwar eindeutig. "Abnorm" und "Abnormität" gehören eindeutig in den Wortschatz der Nazi-Mörderbanden, die Behinderte massenmordeten und es zynisch als "Euthanasie" bezeichneten.

Hier eine kleine Auswahl aus heutigen Synonymwörterbüchern.
Danach ist "abartig" gleichbedeutend unter anderem mit:
"abartig perverspervertiert,unnatürlich widernatürlich"

chronischLEBEN-Kommentar
Schmutzigster Bodensatz der Nazi-Sprachkiste

Dass ich nicht sonderlich beliebt bin bei einzelnen Verantwortlichen des Parkinsonvereins PAoL, ist verständlich und ist zu akzeptieren. Jeder direkt Betroffene wäre wohl nicht wirklich "amused", wenn ihm akribisch und belegt vorgeworfen würde, dass in dem von ihm vertretenen und verantworteten Verein von Selbsthilfe im ursprünglichen Sinne keine Rede sein könne. Und wenn dieser Jemand (in diesem Fall ich) dann auch noch nicht gewillt ist, Skandale unter den Teppich zu kehren, sind heftige Reaktionen zumindest menschlich nur zu verständlich.

Aus diesem Konflikt ist allerdings seitens PAoL längst eine Hetzkampagne geworden, die das Maß des Erträglichen immer wieder übersteigt.

Damit wir uns richtig verstehen. Auch ich bin der Meinung, dass Menschen wie ich, die gern und reichlich austeilen, auch ordentlich einstecken müssen. Damit habe ich keinerlei Probleme und sehe das sehr weit gesteckt sehr gelassen.

Wenn ein PAoL-Mitglied allerdings tief in den schmutzigsten Bodensatz der Nazi-Sprachkiste greift und mich sinngemäß als "abartig, pervers, unnatürlich und widernatürlich" beschimpft, dann ist damit nicht nur der Straftatbestand der Beleidigung und Verleumdung erfüllt.

Wirklich problematisch ist es, dass die Verantwortlichen des Vereins und des Forums PAoL solche widerlichen Entgleisungen kommentarlos "durchwinken" und gar nicht daran denken, die Regeln, die sie sich selbst gegeben haben, auch anzuwenden.

Immerhin befindet sich Robert K. mit seiner "Abnormität" in "bester" PAoL-Gesellschaft. Da reicht das Vokabular der Verleumdungen unbequemer Zeitgenossen bekanntlich von "eklig" über "Brunnenvergifter" und "abgrundtief böse" bis hin zum "tollwütigen Hund", der verbal zum Abschuss freigegeben wird. Den hetzenden Vogel abgeschossen hat mit rechtsextremem Vokabular  Robert K.

Vielleicht sollte ich mich aber geehrt fühlen, wenn ich mit den unschuldigen Opfern der Nazi-Massenmörder verglichen werden. Mit denen haben ich und alle Parkinsonkranke immerhin eines gemeinsam: Wir alle sind behindert. Normal sind wir nicht. "Abnormal" sind wir aber ganz bestimmt nicht.

Norbert Jos Maas


Siehe dazu auch: Jos-Kolumne: Anders sein - ist normal

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